Aktuelles aus der Coronaforschung: Gesichtsmasken schützen effektiv vor Covid-19

„Maske nicht vergessen!“

Auch wenn die meisten Menschen sich dessen inzwischen wie selbstverständlich vergewissern, gibt es selbst unter Fachleuten unterschiedliche Auffassungen über die Wirksamkeit von Gesichtsmasken. Ein internationales Team um Forschende des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz zeigt nun anhand von Beobachtungsdaten und Modellrechnungen, unter welchen Bedingungen und wie Masken dazu beitragen, das individuelle Ansteckungsrisiko für Covid-19 zu reduzieren und die Corona-Pandemie einzudämmen. Demnach hilft in den meisten alltäglichen Situationen sogar eine einfache OP-Maske effektiv, das Risiko zu verringern. In Umgebungen mit hoher Viruskonzentration in der Luft, insbesondere im medizinischen Umfeld und in dicht besetzten Innenräumen, sollten jedoch Masken mit höherer Wirksamkeit (N95/FFP2) genutzt und mit weiteren Schutzmaßnahmen wie intensiver Lüftung kombiniert werden. Lesen Sie hier mehr zu dieser Studie, deren Erkenntnisse und Ergebnisse für Ulrich Pöschl, Direktor und Leiter der Abteilung Multiphasenchemie am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie, einen wissenschaftlichen Durchbruch darstellen!

Zur effektiven Bewältigung der Pandemie wurden am oben genannten Max-Planck-Institut bereits der Covid-Risiko-Kalkulator und eine Abluftanlage für Klassenzimmer entwickelt, um das Ansteckungsrisiko zu verringern.

Weitere Beiträge aus verschiedenen Forschungsfeldern an Max-Planck-Instituten zur Corona-Pandemie finden Sie auf dieser Themenseite der Max-Planck-Gesellschaft. An vielen dieser beteiligten Max-Planck-Institute unterstützt(e) die Max-Planck-Förderstiftung verschiedene Forscher und ihre Projekte.

Bild: © Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAMS