Aus der Max-Planck-Forschung: Tierische Pause vom Menschen

Eine neue Initiative zur Erforschung der Auswirkungen von Corona-Maßnahmen auf Tiere

Um die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie zu stoppen, haben viele Länder die Bewegungsfreiheit ihrer Bevölkerung eingeschränkt. Die neue „COVID-19 Bio-Logging Initiative“, an der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie und der Universität Konstanz beteiligt sind, untersucht, wie Tiere auf den Rückgang der menschlichen Aktivität reagiert haben. Dazu hat das Team die Bewegung verschiedener Tierarten vor, während und nach der Corona-Krise mittels Mini-Sendern verfolgt. Auf diese Weise sollen Strategien für ein besseres Miteinander von Mensch und Tier entwickelt werden.

Hier erfahren Sie mehr über die neue „COVID-19 Bio-Logging Initiative“.

Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützt am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie Radolfzell / Konstanz die Forschung von Meg Crofoot und Iain D. Couzin. Außerdem unterstützt die Dr. Gerhard und Irmgard Gross-Stiftung – unter dem Dach der Max-Planck-Förderstiftung – dort ein Projekt zur Erforschung der Aalwanderung von Martin Wikelski.

Bild: © Sergio Izquierdo