Aktuelle Studie: Frühere Erkältungen verbessern Immunreaktion gegen Sars-CoV-2

Gibt es ein universelles Coronavirus-Gedächtnis?

Bestimmte Immunzellen, die Menschen in der Vergangenheit gegen Erkältungscoronaviren gebildet haben, stärken die Immunreaktion gegen Sars-CoV-2 – sowohl während der natürlichen Infektion als auch nach einer Impfung. Das zeigen Forschende der Charité-Universitätsmedizin Berlin, des Berlin Institute of Health in der Charité und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin in einer aktuellen Studie im Fachmagazin Science. Diese „Kreuzimmunität“ nimmt mit zunehmendem Alter ab. Das könnte dazu führen, dass ältere Menschen an COVID-19 häufiger schwer erkranken und bei ihnen der Impfschutz oft schwächer ausfällt als bei Jüngeren.

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Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützte am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin die Arbeit von Stefan Mundlos zur Erforschung genetischer Ursachen seltener Erkrankungen bei Kindern und die Forschung von Alexander Meissner.

Bild: © Alissa Eckert, MSMI, Dan Higgins, MAMS