News & Presse

NEWS

Hier finden Sie Aktuelles, Downloads und unser Newsletterarchiv. Außerdem können Sie die MaxPlanckForschung der Max-Planck-Gesellschaft abonnieren.

Private Förderung wirkt: Hanrieder Foundation for Excellence

Erster Hanrieder Research Fellow am Max-Planck-Institut für Physik
Die Hanrieder Foundation for Excellence (HFE) hat gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Physik (MPP) in München ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen. Mit der Hanrieder Research Fellowship sollen gezielt junge PhysikerInnen aus Ländern in Lateinamerika gefördert werden. Sie erhalten finanzielle Unterstützung, um bis zu sechs Monate in einer Forschungsgruppe am MPP mitarbeiten zu können.
Am 9. September ist der erste Hanrieder Research Fellow nach München gekommen: Alejandro Rodriguez von der Universität Buenos Aires wird bis Februar 2022 in der Abteilung von Dieter Lüst im Bereich Stringtheorie forschen. Nach 10 Tagen Quarantäne konnte ihn seine wissenschaftliche Betreuerin Saskia Demulder bei Sonnenschein offiziell am MPP begrüßen.
Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seiner Forschung!
Näheres zur Hanrieder Foundation for Excellence können Sie hier erfahren.
Bild: © Anna Linberg, Max-Planck-Institut für Physik

Aktuelle Studie: Frühere Erkältungen verbessern Immunreaktion gegen Sars-CoV-2

Gibt es ein universelles Coronavirus-Gedächtnis?
Bestimmte Immunzellen, die Menschen in der Vergangenheit gegen Erkältungscoronaviren gebildet haben, stärken die Immunreaktion gegen Sars-CoV-2 – sowohl während der natürlichen Infektion als auch nach einer Impfung. Das zeigen Forschende der Charité-Universitätsmedizin Berlin, des Berlin Institute of Health in der Charité und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik in Berlin in einer aktuellen Studie im Fachmagazin Science. Diese „Kreuzimmunität“ nimmt mit zunehmendem Alter ab. Das könnte dazu führen, dass ältere Menschen an COVID-19 häufiger schwer erkranken und bei ihnen der Impfschutz oft schwächer ausfällt als bei Jüngeren.
Lesen Sie hier mehr zu dieser spannenden Studie.
Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützte am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin die Arbeit von Stefan Mundlos zur Erforschung genetischer Ursachen seltener Erkrankungen bei Kindern und die Forschung von Alexander Meissner.
Bild: © Alissa Eckert, MSMI, Dan Higgins, MAMS

Aktueller Bericht: Dürren und Überschwemmungen werden häufiger und heftiger

Jedes Zehntelgrad zählt
Katastrophen, wie wir sie zuletzt erlebten, drohen in Zukunft immer häufiger und verheerender zu werden. Das gilt für Überschwemmungen ebenso wie für Hitzewellen und Dürren, die verheerende Waldbrände nach sich ziehen können. Zu dieser Erkenntnis gelangen mehr als 200 WissenschaftlerInnen aus 66 Ländern, darunter auch Forscher der Max-Planck-Institute für Meteorologie in Hamburg und für Biogeochemie in Jena, im sechsten Sachstandsbericht des Weltklimarats zu den naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels. Der Bericht setzt einen Schwerpunkt auf die regionalen Auswirkungen der Erderwärmung und zeigt: Jedes Zehntelgrad, um das die Erwärmung begrenzt wird, zählt!
Dazu sagt Dirk Notz, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Meteorologie und Professor an der Universität Hamburg, der als Leitautor des Kapitels über Ozean, Kryosphäre und Meeresspiegel an dem Bericht mitwirkte: „Wir sind dem Klimawandel nicht passiv ausgeliefert, wir steuern ihn. Wir haben nach wie vor die Wahl, in welchem Szenario wir landen werden.“
Erfahren Sie hier mehr zu den Ergebnissen des Weltklimarats.
Der Hamburger Freundeskreis der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt die Forschung am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Außerdem förderte dort ein privater Spender  die Erdsystemforschung.
Bild: © PxHere

Ehrung: Ig-Nobelpreis 2021 für Chemie für Untersuchung zur Kinoluft

Eine Auszeichnung mit Augenzwinkern
Der Ig-Nobelpreis ehrt wissenschaftliche Leistungen, die „Menschen zunächst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen sollen“. Vergeben wird der satirische Preis von der US-Zeitschrift Annals of Improbable Research. Die Auszeichnung für Chemie würdigt in diesem Jahr eine Studie, die den Zusammenhang zwischen der Luft in Kinos und der FSK-Altersfreigabe nachweist. Die Untersuchung entstand in einer Kooperation zwischen dem Max-Planck-Institut für Chemie und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Mehr zu dieser außergewöhnlichen Kino-Studie lesen Sie hier.
Die Startup-Scouts der Max-Planck-Förderstiftung, die von einem privaten Förderer unterstützt werden, helfen nicht nur bei Ausgründungsvorhaben aus aktiven Forschungsprojekten, sondern stehen auch Gründern mit MPG-Bezug mit Rat und Tat zur Seite. Zur Zeit unterstützen sie z.B. das Startup Caphenia beim Fundraising; ein Startup im Bereich nachhaltige Treibstoffe, dessen Chief Technology Officer in der Gruppe des Nobelpreisträgers Paul Crutzen am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz promoviert hat.
Bild: © 123RF/Ints Vikmanis

Internationale Studie: Musik stärkt Resilienz in der Coronakrise

Emotionale Regulierung durch Musikhören und Musizieren
Neben den unmittelbaren Gesundheitsrisiken der Covid-19-Pandemie haben vor allem die damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen zu vielfältigen Stressfaktoren geführt, die das individuelle und kollektive Wohlergehen beeinträchtigen können. Ein internationales Forschungsprojekt unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main hat untersucht, ob der Umgang mit Musik im Frühjahr 2020 eine wirksame Strategie für die sozio-emotionale Bewältigung des Lockdowns war.
Zu welchen bemerkenswerten Ergebnissen die Studie kam und welche Bedeutung dabei das neuartige Genre „Coronamusik“ hat, erfahren Sie hier.
Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützte am Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik die Forschungsarbeit von David Poeppel, der im April 2021 zum Direktor an das Ernst Strüngmann Institute (ESI) for Neuroscience in Frankfurt am Main berufen wurde. Auch das ESI wird von der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt.
Bild: © Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik

Aus den Max-Planck-Instituten: Lernpausen sind gut fürs Gedächtnis

Wie wir dem Vergessen entgegenwirken können
Wir können uns Dinge länger merken, wenn wir während des Lernens Pausen einlegen. Dieses Phänomen ist als Spacing-Effekt bekannt. WissenschaftlerInnen am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried haben in Mäusen tiefere Einblicke in die neuronalen Grundlagen dafür erlangt. Mit längeren Zeitabständen zwischen Lernwiederholungen greifen die Tiere immer wieder auf dieselben Nervenzellen zurück – anstatt andere zu aktivieren. Womöglich können sich dadurch die Verknüpfungen der Nervenzellen in jeder Lernphase verstärken, sodass Wissen über längere Zeit gespeichert wird.
Was genau beim Spacing-Effekt im Gehirn passiert und warum Lernpausen so förderlich für unser Erinnerungsvermögen sind, erfahren Sie hier.
Am Max-Planck-Institut für Neurobiologie wurde das MaxLab von der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt.
Bild: © Max-Planck-Institut für Neurobiologie/Kuhl

MPF Jahresrückblick 2020

Hier finden Sie den MPF-Rückblick für das Jahr 2020:
MPF Jahresrückblick 2020
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

MPF Geschäftsbericht 2019

HERZLICHEN DANK für 2019
Private Förderung ermöglichte im vergangenen Jahr 23 MPG-Forschungsprojekte mit insgesamt 2,3 Mio. € aus Spenden und Kapitalerträgen. Für weitere 18 Mio. € wurden Investitionen für die Forschung (vor allem im Life Science-Bereich) verbindlich unterzeichnet und es begannen die Vorbereitungsarbeiten für weitere Investitionen von mindestens 30 Mio. € in den nächsten Jahren (vor allem zur Unterbringung junger Forscher).
Im Auftrag ihrer Förderer kümmert sich die Max-Planck-Förderstiftung laufend um deren Stiftungen und Familien – immer individuell und persönlich, auch im Alltag.
Für weitere Informationen finden Sie hier unseren Geschäftsbericht 2019.
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

Projektförderung: Corona-Programme am Lead Discovery Center

Entwicklung von Wirk- und Impfstoffen gegen CoV-2
Der Technologietransfer-Fonds KHAN-I, der 2019 mit Mitteln der Max-Planck-Förderstiftung, des Europäischen Investitionsfonds und der Austria Wirtschaftsservice GmbH ins Leben gerufen wurde, unterstützt aktuell am Lead Discovery Center (LDC) ein mehrsträngiges Programm zur Entwicklung von Wirk- und Impfstoffen gegen das SARS Coronavirus (CoV-2). Insgesamt werden parallel fünf Ansätze verfolgt. Zwei davon könnten im Erfolgsfall bereits zur Bekämpfung der aktuellen Corona-Pandemie beitragen. Die übrigen haben einen Entwicklungshorizont von mehreren Jahren.
Das LDC wird von Beginn an von Förderern der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt.
Detaillierte Informationen zu dem Entwicklungsprogramm, den einzelnen Ansätzen, KHAN-I und dem LDC finden Sie hier: Corona-Programme am Lead Discovery Center.
Für die Durchführung des CoV-2-Programms wird ein Budget von mehreren Millionen Euro benötigt.
Sie möchten das Programm oder ein Teilprojekt unterstützen?
Sprechen Sie uns an!
Bild: © Lead Discovery Center

MPF Jahresrückblick 2019

Hier finden Sie den MPF-Rückblick für das Jahr 2019.
Danke für Ihre Fragen, Kritik und Unterstützung!
Private Förderer der MPF freuen sich auch in diesem Jahr über internationale Auszeichnungen für Max-Planck-Forscher, z.B. gleich zwei Breakthrough-Preise‎ (höchstdotierter Wissenschaftspreis weltweit) an Franz-Ulrich Hartl für entscheidende Erkenntnisse im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz und für die Radioastronomen am MPI in Bonn für das sensationelle erste Bild eines Schwarzen Lochs.
Ein Lasker Award (höchste biomedizinische US-Auszeichnung) geht an Axel Ullrich für die ersten monoklonalen Antikörper zur Therapie von Brustkrebs. Bernhard Schölkopf erhält den Körber-Preis (höchster privater deutscher Wissenschaftspreis) für seine Forschung zur Künstlichen Intelligenz. Insgesamt vier Leibniz-Preise der DFG (von zehn) gehen an Max-Planck-Forscher.
Private MPF-Förderung lancierte vor 10 Jahren erfolgreiche Pharma-Entwicklung am Lead Discovery Center‎, ab 2019 auch mit € 60 Mio. Venture Capital – MPF hebelt erneut ein Mehrfaches an öffentlichen Mitteln. Die nächste Privatinitiative startet 2020 mit Scouts, Training und Kapital für unternehmerische Start-Ups aus Max-Planck-Instituten – auch MPF-geförderte Nobelpreisträger haben schon einige erfolgreiche Ausgründungen.
Das MPF-Vermögen (weltweit risiko-diversifiziert) erwirtschaftet 2019 rund 10%. Es stieg von € 350 Mio. bei Gründung auf € 520 Mio. Verwaltet wird es von Franz Gaul, Thomas van Bremen und Marie-Christine Dorndorf. Internationale Förderer nutzen unsere US-Stiftung „Friends of Science and Research” und nun auch die neue Schweizer Stiftung „International Science CH“.
Förderer und ihre Familien erlangen exklusiven Zugang zur weltweiten Community der Spitzenforschung und dauerhafte Wirkung und Anerkennung‎ – durch Förderung spezieller Projekte, eine eigene Stiftung oder einen individuellen Namens-Fonds. Wie in einem Family Office begleiten Johanna Pöllath, Michaela Bauer und Verena Walterspiel Stifter in diesen und anderen, persönlichen Anliegen – von Organisation der Haus- und Gartenpflege über Betreuung bei Hilfsbedürftigkeit bis hin zu Nachlass und Familienarchiv.
Wie können Sie weitere Forschungserfolge bewirken?
Was bewirken künftig diese Erfolge für Sie?
Lassen Sie uns darüber sprechen!
MPF Jahresrückblick 2019
MPF Annual Report 2019
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

MPF Informationsmaterial

MPF Informationsmaterial
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

MPF Jahresrückblick 2018

Auch 2018 freuen sich MPF-Förderer über international höchste Preise und Auszeichnungen geförderter Spitzenforscher, z.B. Svante Pääbo‎ (DNA des Urmenschen, Körber-Preis € 750.000), Melina Schuh (Fortpflanzungsbiologie) / Brenda Schulmann (Steuerung von Proteinen durch Ubiquitin) / Ayelet Shachar (Staatsbürgerschaft und multikulturelle Gesellschaften, Leibniz-Preis € 2,5 Mio.), Peter Scholze (Fields-Medaille/’Nobel‘-Preis der Mathematik), Emmanuelle Charpentier (CRISPR / DNA, Kavli-Preis der Norwegischen Akademie der Wissenschaften). Alon Chen (Neuropsychiatrie, MPI in München) wird Präsident des Weizmann-Instituts in Rehovot.
Erfolge privater Förderung haben Tradition, z.B. mit Nobelpreisträgern, vom KWG-geförderten Einstein (1911 von Max Planck und Förderern nach Deutschland geholt) zu den MPF-geförderten Hänsch (2006) und Hell (2011).
Weiter in die Anwendung wissenschaftlicher Entdeckungen (insbesondere Pharma/Medizin) investierten MPF-Förderer, z.B. in Life Science-Inkubatoren oder im Lead Discovery Center in Dortmund. Mit ihm und anderen Investoren startet MPF 2019 einen Venture-Fonds (u.a. mit Matching des European Investment Fund EIF).
‎MPF-Förderer machen Impact Investing: Nach erfolgreichem Abschluss des € 4 Mio.-Immobilienerwerbs in Florenz ersteigerten sie 2018 aus einer Insolvenz für € 2,5 Mio. eine frühere Kunsthalle an der Spanischen Treppe in Rom für die Bibliotheca Hertziana, ältestes Max-Planck-Institut, ehemals Wohn-Palazzo der seit 100 Jahren dort verehrten Stifterin Henrietta Hertz. 2018 begann auch eine Förderer-Investition in Apartmenthäuser in Göttingen, Heidelberg und evtl. München zugunsten einer der neuen Max-Planck-Schools, schon jetzt ein großer internationaler ‎Erfolg für die deutsche Forschung mit den Universitäten vor Ort.
Danke für Ihre Förderung von Forschungserfolgen. Mit ihnen wirken Förderer und Forscher, auf Dauer.
Was können wir mit Ihnen und für Sie tun?‎
MPF Jahresrückblick 2018
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

mpf-presse-10-jahre

10 Jahre Max-Planck-Förderstiftung

Jeder Spender der MPF kann eine Geschichte erzählen, in der er die Hauptperson ist. Da ist der Unternehmer, der die Krebsforschung ein Stück weitergebracht hat. Da ist der Investor, mit dessen Wagniskapital Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die Anwendung übersetzt werden können. Da ist die Stifterin, die in der Arbeit eines Max-Planck-Wissenschaftlers ihre eigenen Ziele verwirklich sieht. Sie alle sind sich einig darin, dass Grundlagenforschung ein Innovationsmotor ist, ein Schlüssel zum Fortschritt und Wohlstand Deutschlands. Und sie sind stolz darauf, mit Forscherinnen und Forschern aus der Wissenschaft etwas verändert zu haben.
Broschüre 10 Jahre Max-Planck-Förderstiftung (PDF)

Satzung MPF

Satzung MPF (PDF)
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

Mediathek


10 Jahre Max-Planck-Förderstiftung

Forschung erleben


Max Planck Forschungsmagazin

In der MaxPlanckForschung berichtet die Max-Planck-Gesellschaft allgemein verständlich über die wissenschaftliche Arbeit an den Instituten. Jährlich erscheinen vier Ausgaben. Das Abonnement ist kostenlos.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, die MaxPlanckForschung als eMagazin anzusehen. Mehr Information finden Sie auf den Seiten der Max-Planck-Gesellschaft.

    Max Planck Forschung Magazin 2016/01MaxPlanckFORSCHUNG
    01/2016

    eMagazin ansehen

    Max Planck Forschung Magazin 2016/02MaxPlanckFORSCHUNG
    02/2016

    eMagazin ansehen

    MaxPlanckForschung Magazin 2016/03MaxPlanckFORSCHUNG
    03/2016

    eMagazin ansehen

    Max Planck Forschung 2016/04MaxPlanckFORSCHUNG
    04/2016

    eMagazin ansehen

    MaxPlanckFORSCHUNG
    01/2017

    eMagazin ansehen


    MaxPlanckFORSCHUNG
    02/2017

    eMagazin ansehen