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Topthema: Covid-Kontrolle im Test

Welche Rolle spielen Kontaktverfolgung und niedrige Fallzahlen bei der künftigen Entwicklung der Corona-Epidemie?
Die Covid-19-Epidemie lässt sich nur mit einem Bündel konzertierter Maßnahmen eindämmen. Das ist ein Ergebnis von Modellrechnungen, die ein Team des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation sowie der Universität Göttingen jetzt veröffentlicht hat. Demnach können die Gesundheitsämter die Ausbreitung von Sars-CoV-2 durch Testen, Kontaktverfolgung und Isolieren deutlich einschränken. Das allein reicht jedoch nicht aus, um eine zweite Welle der Epidemie zu verhindern, wie die Rechnungen zeigen.
Lesen Sie hier, welche Bedingungen die Forscherinnen und Forscher abgesteckt haben, unter denen die Zahl der Covid-19-Erkrankten in Deutschland weiterhin unter Kontrolle bleibt.
Außerdem finden Sie hier eine gemeinsame Stellungnahme der Präsidenten der außeruniversitären Forschungsorganisationen (Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft) zur Epidemiebewältigung.
Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützt am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen die Forschung von Ramin Golestanian.
Bild: © pixelfit/iStockphoto

Aktuelles aus der Coronaforschung: Wissen über Corona

Informationsverhalten in Deutschland während der Corona-Pandemie
Auch nach dem sogenannten „Lockdown“ gibt die Mehrheit der Befragten Anfang Juni 2020 an, sich weiterhin über das aktuell grassierende Coronavirus sowie die allgemeinen Entwicklungen der Lage auf dem Laufenden gehalten zu haben – Ältere mehr noch als Jüngere. Insgesamt zeigt die Bevölkerung sich gut informiert. Sie nimmt Fehlinformationen als weit verbreitet wahr und sind dafür, solche „Fake News“ zu kennzeichnen.
Alle Ergebnisse einer jüngst vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und dem Robert Koch-Institut in Berlin veröffentlichten Studie finden Sie hier.
Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützt(e) am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin die Forschungsarbeit von Ulman Lindenberger, Ralph Hertwig und Iyad Rahwan.
Bild: © Bermix Studio/Unsplash
 

Aktuelles aus den Max-Planck-Instituten: Raum für die Chiptechnik für morgen

Ein Neubau für die Hightech-Forschung
Wissenschaft an den Grenzen des Machbaren geht nur mit neuester Technik – das gilt auch für die Gebäudetechnik. Deshalb wird die Max-Planck-Gesellschaft am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle (Saale) rund 50 Millionen Euro investieren, um einen Neubau für die Vergrößerung des Instituts zu errichten. Hier entstehen Labore für die Forschung an der Computertechnik der nächsten Generationen. Die Stadt Halle und die Martin-Luther-Universität unterstützen das Vorhaben, das bis Ende 2024 abgeschlossen sein soll.
Erfahren Sie hier mehr über den geplanten Neubau.
Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützt(e) am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik in Halle (Saale) die Forschung von Stuart Parkin und ein Projekt von Ingo Barth zur Entwicklung eines deutschen Fachgebärdenlexikons für die naturwissenschaftlichen Fächer.
Bild: © Burckhardt + Partner/Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik

Aus der Max-Planck-Forschung: Großzügig teilen, länger leben

Umverteilung beeinflusst die Sterblichkeit weltweit
Je mehr Ressourcen innerhalb einer Gesellschaft geteilt werden, desto besser für Gesundheit und Langlebigkeit des Einzelnen. Fanny Kluge und Tobias Vogt vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock analysierten Daten für 34 Länder auf allen Kontinenten und fanden einen starken Zusammenhang zwischen der Menge geteilter Ressourcen und der durchschnittlichen Länge des Lebens.
Erfahren Sie hier alle Ergebnisse der Studie.
Die Forschungsarbeit von Joshua Goldstein und ein Projekt zur Alternsforschung von James Vaupel wurden am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock von der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt.
Bild: © skynesher/iStockphoto

Filmbesprechung: Genmanipulation – wozu kann Genetic Engineering führen?

Designerbabys & Genom-Editierung
Der Science-Fiction-Film “Gattaca” kam 1998 in die deutschen Kinos. Im Film ist das Wissen rund um die DNA-Analyse und DNA-Manipulation so weit, dass beim ungeborenen Menschen Veranlagungen für Krankheiten gezielt ausgeschaltet und bestimmte körperliche Eigenschaften und Merkmale definiert werden können. Zum Zeitpunkt der Produktion von Gattaca war allerdings weder das Humangenom sequenziert, noch gab es die CRISPR/Cas9-Methode.
Wie nah der Film heute an der Realität ist, erfahren Sie hier im Gespräch mit Verena Heinrich und Stefan Mundlos vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin.
Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützte ein Projekt von Stefan Mundlos zur Erforschung der genetischen Ursachen von seltenen Kinderkrankheiten.
Compositing: © Max-Planck-Gesellschaft

Topthema: Forschen zu Migration

5 Jahre “Wir schaffen das”
Die Ereignisse von 2015, als mehrere hunderttausend Geflüchtete innerhalb kurzer Zeit nach Deutschland und in andere europäische Länder kamen, brachten von der europäischen bis zur lokalen Ebene immense migrationspolitische Herausforderungen mit sich. Vor diesem Hintergrund rief die Max-Planck-Gesellschaft 2017 eine Wissenschaftsinitiative Migration ins Leben, die erstmals Forschende aus sechs Max-Planck-Instituten in Berlin, Göttingen, Halle, Heidelberg, München und Rostock zusammenführte. Der Forschungsverbund, der in diesem Jahr seine Ergebnisse vorlegt, untersuchte aus der Perspektive unterschiedlichster Disziplinen die Faktoren, die Migration, Integration und Exklusion beeinflussen.
Vier Projekte daraus werden hier exemplarisch vorgestellt. Sie zeigen die migrationspolitischen Herausforderungen auf, die seit Angela Merkels „Wir schaffen das“ von 2015 auf unterschiedlichen Ebenen – von der europäischen bis zur lokalen – bestehen.
Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützt(e) an allen dort beteiligten Max-Planck-Instituten verschiedene Forschungsprojekte, insbesondere die Forschung von Ayelet Shachar am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen.
Außerdem unterstützten private Förderer der Max-Planck-Förderstiftung die Initiative „People for People“ an verschiedenen Max-Planck-Instituten zur Integration von Geflüchteten. Eine Übersicht aller Projekte finden Sie hier.
Bild: © Adobe Stock

MPF Geschäftsbericht 2019

HERZLICHEN DANK für 2019
Private Förderung ermöglichte im vergangenen Jahr 23 MPG-Forschungsprojekte mit insgesamt 2,3 Mio. € aus Spenden und Kapitalerträgen. Für weitere 18 Mio. € wurden Investitionen für die Forschung (vor allem im Life Science-Bereich) verbindlich unterzeichnet und es begannen die Vorbereitungsarbeiten für weitere Investitionen von mindestens 30 Mio. € in den nächsten Jahren (vor allem zur Unterbringung junger Forscher).
Im Auftrag ihrer Förderer kümmert sich die Max-Planck-Förderstiftung laufend um deren Stiftungen und Familien – immer individuell und persönlich, auch im Alltag.
Für weitere Informationen finden Sie hier unseren Geschäftsbericht 2019.
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

Projektförderung: Corona-Programme am Lead Discovery Center

Entwicklung von Wirk- und Impfstoffen gegen CoV-2
Der Technologietransfer-Fonds KHAN-I, der 2019 mit Mitteln der Max-Planck-Förderstiftung, des Europäischen Investitionsfonds und der Austria Wirtschaftsservice GmbH ins Leben gerufen wurde, unterstützt aktuell am Lead Discovery Center (LDC) ein mehrsträngiges Programm zur Entwicklung von Wirk- und Impfstoffen gegen das SARS Coronavirus (CoV-2). Insgesamt werden parallel fünf Ansätze verfolgt. Zwei davon könnten im Erfolgsfall bereits zur Bekämpfung der aktuellen Corona-Pandemie beitragen. Die übrigen haben einen Entwicklungshorizont von mehreren Jahren.
Das LDC wird von Beginn an von Förderern der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt.
Detaillierte Informationen zu dem Entwicklungsprogramm, den einzelnen Ansätzen, KHAN-I und dem LDC finden Sie hier: Corona-Programme am Lead Discovery Center.
Für die Durchführung des CoV-2-Programms wird ein Budget von mehreren Millionen Euro benötigt.
Sie möchten das Programm oder ein Teilprojekt unterstützen?
Sprechen Sie uns an!
Bild: © Lead Discovery Center

MPF Jahresrückblick 2019

Hier finden Sie den MPF-Rückblick für das Jahr 2019.
Danke für Ihre Fragen, Kritik und Unterstützung!
Private Förderer der MPF freuen sich auch in diesem Jahr über internationale Auszeichnungen für Max-Planck-Forscher, z.B. gleich zwei Breakthrough-Preise‎ (höchstdotierter Wissenschaftspreis weltweit) an Franz-Ulrich Hartl für entscheidende Erkenntnisse im Kampf gegen neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz und für die Radioastronomen am MPI in Bonn für das sensationelle erste Bild eines Schwarzen Lochs.
Ein Lasker Award (höchste biomedizinische US-Auszeichnung) geht an Axel Ullrich für die ersten monoklonalen Antikörper zur Therapie von Brustkrebs. Bernhard Schölkopf erhält den Körber-Preis (höchster privater deutscher Wissenschaftspreis) für seine Forschung zur Künstlichen Intelligenz. Insgesamt vier Leibniz-Preise der DFG (von zehn) gehen an Max-Planck-Forscher.
Private MPF-Förderung lancierte vor 10 Jahren erfolgreiche Pharma-Entwicklung am Lead Discovery Center‎, ab 2019 auch mit € 60 Mio. Venture Capital – MPF hebelt erneut ein Mehrfaches an öffentlichen Mitteln. Die nächste Privatinitiative startet 2020 mit Scouts, Training und Kapital für unternehmerische Start-Ups aus Max-Planck-Instituten – auch MPF-geförderte Nobelpreisträger haben schon einige erfolgreiche Ausgründungen.
Das MPF-Vermögen (weltweit risiko-diversifiziert) erwirtschaftet 2019 rund 10%. Es stieg von € 350 Mio. bei Gründung auf € 520 Mio. Verwaltet wird es von Franz Gaul, Thomas van Bremen und Marie-Christine Dorndorf. Internationale Förderer nutzen unsere US-Stiftung „Friends of Science and Research” und nun auch die neue Schweizer Stiftung „International Science CH“.
Förderer und ihre Familien erlangen exklusiven Zugang zur weltweiten Community der Spitzenforschung und dauerhafte Wirkung und Anerkennung‎ – durch Förderung spezieller Projekte, eine eigene Stiftung oder einen individuellen Namens-Fonds. Wie in einem Family Office begleiten Johanna Pöllath, Michaela Bauer und Verena Walterspiel Stifter in diesen und anderen, persönlichen Anliegen – von Organisation der Haus- und Gartenpflege über Betreuung bei Hilfsbedürftigkeit bis hin zu Nachlass und Familienarchiv.
Wie können Sie weitere Forschungserfolge bewirken?
Was bewirken künftig diese Erfolge für Sie?
Lassen Sie uns darüber sprechen!
MPF Jahresrückblick 2019
MPF Annual Report 2019
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

MPF Informationsmaterial

MPF Informationsmaterial
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

MPF Jahresrückblick 2018

Auch 2018 freuen sich MPF-Förderer über international höchste Preise und Auszeichnungen geförderter Spitzenforscher, z.B. Svante Pääbo‎ (DNA des Urmenschen, Körber-Preis € 750.000), Melina Schuh (Fortpflanzungsbiologie) / Brenda Schulmann (Steuerung von Proteinen durch Ubiquitin) / Ayelet Shachar (Staatsbürgerschaft und multikulturelle Gesellschaften, Leibniz-Preis € 2,5 Mio.), Peter Scholze (Fields-Medaille/’Nobel’-Preis der Mathematik), Emmanuelle Charpentier (CRISPR / DNA, Kavli-Preis der Norwegischen Akademie der Wissenschaften). Alon Chen (Neuropsychiatrie, MPI in München) wird Präsident des Weizmann-Instituts in Rehovot.
Erfolge privater Förderung haben Tradition, z.B. mit Nobelpreisträgern, vom KWG-geförderten Einstein (1911 von Max Planck und Förderern nach Deutschland geholt) zu den MPF-geförderten Hänsch (2006) und Hell (2011).
Weiter in die Anwendung wissenschaftlicher Entdeckungen (insbesondere Pharma/Medizin) investierten MPF-Förderer, z.B. in Life Science-Inkubatoren oder im Lead Discovery Center in Dortmund. Mit ihm und anderen Investoren startet MPF 2019 einen Venture-Fonds (u.a. mit Matching des European Investment Fund EIF).
‎MPF-Förderer machen Impact Investing: Nach erfolgreichem Abschluss des € 4 Mio.-Immobilienerwerbs in Florenz ersteigerten sie 2018 aus einer Insolvenz für € 2,5 Mio. eine frühere Kunsthalle an der Spanischen Treppe in Rom für die Bibliotheca Hertziana, ältestes Max-Planck-Institut, ehemals Wohn-Palazzo der seit 100 Jahren dort verehrten Stifterin Henrietta Hertz. 2018 begann auch eine Förderer-Investition in Apartmenthäuser in Göttingen, Heidelberg und evtl. München zugunsten einer der neuen Max-Planck-Schools, schon jetzt ein großer internationaler ‎Erfolg für die deutsche Forschung mit den Universitäten vor Ort.
Danke für Ihre Förderung von Forschungserfolgen. Mit ihnen wirken Förderer und Forscher, auf Dauer.
Was können wir mit Ihnen und für Sie tun?‎
MPF Jahresrückblick 2018
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

mpf-presse-10-jahre

10 Jahre Max-Planck-Förderstiftung

Jeder Spender der MPF kann eine Geschichte erzählen, in der er die Hauptperson ist. Da ist der Unternehmer, der die Krebsforschung ein Stück weitergebracht hat. Da ist der Investor, mit dessen Wagniskapital Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die Anwendung übersetzt werden können. Da ist die Stifterin, die in der Arbeit eines Max-Planck-Wissenschaftlers ihre eigenen Ziele verwirklich sieht. Sie alle sind sich einig darin, dass Grundlagenforschung ein Innovationsmotor ist, ein Schlüssel zum Fortschritt und Wohlstand Deutschlands. Und sie sind stolz darauf, mit Forscherinnen und Forschern aus der Wissenschaft etwas verändert zu haben.
Broschüre 10 Jahre Max-Planck-Förderstiftung (PDF)

Satzung MPF

Satzung MPF (PDF)
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

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10 Jahre Max-Planck-Förderstiftung

Forschung erleben


Max Planck Forschungsmagazin

In der MaxPlanckForschung berichtet die Max-Planck-Gesellschaft allgemein verständlich über die wissenschaftliche Arbeit an den Instituten. Jährlich erscheinen vier Ausgaben. Das Abonnement ist kostenlos.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, die MaxPlanckForschung als eMagazin anzusehen. Mehr Information finden Sie auf den Seiten der Max-Planck-Gesellschaft.

Max Planck Forschung Magazin 2016/01MaxPlanckFORSCHUNG
01/2016

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Max Planck Forschung Magazin 2016/02MaxPlanckFORSCHUNG
02/2016

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MaxPlanckForschung Magazin 2016/03MaxPlanckFORSCHUNG
03/2016

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Max Planck Forschung 2016/04MaxPlanckFORSCHUNG
04/2016

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01/2017

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02/2017

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