Aus der Max-Planck-Forschung: Mit Self-Nudging gegen den inneren Schweinehund

Wie eine verhaltenswissenschaftliche Methode zu mehr Selbstkontrolle verhelfen kann

Der Alltag in Selbstisolation aufgrund der aktuellen Coranavirus-Pandemie stellt den Einzelnen vor die Herausforderung, das eigene Leben neu zu strukturieren. Da fällt es oft schwer, gewissen Verlockungen zu widerstehen – auch wenn wir wissen, dass sie eigentlich nicht gut für uns sind. Dabei können wir unsere Selbstkontrolle stärken, indem wir unsere Umgebung nur etwas verändern. Wie das funktionieren kann, stellen Ralph Hertwig, Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, und Samuli Reijula, Philosoph an der Universität Helsinki hier im Journal Behavioural Public Policy vor. Mit dem sogenannten Self-Nudging könne jeder seine unmittelbare Umgebung so verändern, dass gewünschte Entscheidungen leichter fallen, so die Autoren.

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Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützte die Forschung von Ralph Hertwig am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin.

Bild: © Glenn Carstens Peters / Unsplash