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Aus der Max-Planck-Gesellschaft

WISSENSCHAFT WAR NIE SO WICHTIG WIE HEUTE

Patrick Cramer, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, nutzte das Jahr vor seinem Amtsantritt, um sich intensiv auf die neue Rolle als Leiter dieser großen Wissenschaftsorganisation vorzubereiten. Er besuchte dafür alle 84 Max-Planck-Institute.

Dabei begegnete er leidenschaftlich forschenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und lernte Zukunftswelten kennen, die in deren Köpfen gerade erst entstehen. Eine beeindruckende Reise vom Urknall über die Evolution des Lebens bis zur Energiegewinnung der Zukunft.

So entstand das Buch „Zukunftswelten – Meine Reise zur Wissenschaft von morgen“, das Cramer in einem kurzweiligen, fesselnden Gespräch mit der Astrophysikerin und künftigen Astronautin Suzanna Randall im Deutschen Museum vorstellte.

„Mir war schnell klar: Was ich erlebe, muss ich aufschreiben, das wird viele Menschen interessieren!“, so Cramer an dem Abend. Und weiter: „Die Erlebnisse und Begegnungen mit den Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern sind ein großes Privileg.“

Ein Reisebericht, der Lust auf Wissenschaft macht!

Eines seiner Highlights war der Besuch der Detektorkapsel des Radioteleskops Effelsberg, eines der leistungsfähigsten Observatorien in Europa. „Da fühlt man sich schon ein bisschen wie James Bond.“, meinte Präsident Cramer immer noch beeindruckt.

Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) erforscht mit Hilfe des 100-Meter Radioteleskops Vorgänge im Weltraum, die die Fantasie nicht weniger beflügeln als Hollywood-Produktionen.Jede einzelne Station dieser spannenden Reise beeindruckte auf ihre Weise. Sie ließen selbst einen erfahrenen Wissenschaftler wie Patrick Cramer manchmal vor Ehrfrucht verstummen. Beim Blick auf ein fast tausendjähriges Deckenmosaik im Baptisterium in Florenz genauso wie bei der Betrachtung und regelrechten Begehung eines Fruchtfliegenembryos mit Virtual Reality 3D-Brille in Dresden.

Das Buch widmet sich drängenden Fragen: Werden unsere Demokratien die Herausforderungen durch neue Kommunikationsformen und künstliche Intelligenz bestehen? Werden wir eine alternde Gesellschaft medizinisch versorgen können?

Danke für Optimismus

Die Antworten darauf kennen wir noch nicht. MPG-Präsident und MPF-Stiftungsrat Patrick Cramer ist zuversichtlich: „Mit Wissenschaft können wir positive Zukunftsszenarien entwickeln. Wissenschaft war nie so wichtig wie heute“.

Den Abend ließen wir mit unseren Fördernden und Kurator*innen bei anregenden Gesprächen über gemeinsame Reisen an die von uns geförderten Max-Planck-Institute ausklingen. Auf dem Youtube-Kanal der MPG gibt es das Gespräch mittlerweile für alle, die leider nicht dabei sein konnten oder noch einmal reinschauen möchten.

Vielen Dank an all unsere wissenschaftsengagierten Gäste für ihr Kommen!

Foto: MPF

Aus der Max-Planck-Gesellschaft

SPITZENFORSCHUNG BRAUCHT TOP-RAHMENBEDINGUNGEN

Das Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie konnte am 13. Mai seinen hochmodernen Forschungsneubau in Hamburg offiziell eröffnen. Zu den Feierlichkeiten waren auch Fördernde der Max-Planck-Förderstiftung eingeladen.

Eine von ihnen berichtete im Anschluss, wie beeindruckend sie das Gebäude findet und dass man auf dem „wunderschönen Dachgarten“ nicht mehr das Gefühl hätte, auf einem Gebäude zu stehen. Kein Wunder also, dass der Dachgarten schon jetzt preisgekrönt ist.

MPG-Präsident Patrick Cramer übergab den Neubau feierlich mit den Worten:

„Spitzenforschung braucht Top-Rahmenbedingungen – und mit dem Neubau wurde hier wirklich Hervorragendes geleistet. Damit wird die herausragende physikalische Grundlagenforschung des Instituts auch in Zukunft für bahnbrechende Erkenntnisse sorgen […].“

Der von der Stadt Hamburg und der MPG finanzierte Neubau in direkter Nachbarschaft zum DESY (Deutsches Elektronen-Synchrotron) bietet optimale Bedingungen für die Erforschung von Quantenmaterialien und ermöglicht den Vorstoß in neue Forschungsrichtungen. Das neue Gebäude ist ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung der Hafenstadt zu einer herausragenden Science City.

Spenden schenken Freiräume

Fördernde der MPF unterstützen die Forschung an diesem MPI in Hamburg. Mit ihren Spenden schenken sie wichtige Freiräume für Projekte, die nur mit privaten Mitteln zu realisieren sind – künftig bietet dieses topmoderne Gebäude dafür die optimalen Rahmenbedingungen.

Foto: MPSD/Julia Knop

Aus der Max-Planck-Förderstiftung

DER INNEREN UHR AUF DER SPUR – NEUES FÖRDERPROJEKT

Wir Menschen werden maßgeblich von unserer inneren Uhr gesteuert. Ein komplexer, biologischer Mechanismus, der fast alle Abläufe im Körper beeinflusst, so auch die Ausschüttung bestimmter Hormone. Damit verändern sich unsere Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit über den Tagesverlauf. Dies drückt sich auch im „Chronotypen“ aus: Manche Menschen sind Frühtypen und andere Spättypen – die meisten irgendwo dazwischen.

Umgebung steuert den Takt

Ohne unsere Umgebung fehlt der inneren Uhr der Taktgeber. Licht spielt darin eine wichtige Rolle: Durch eine Nervenbahn, die das Auge mit der inneren Uhr verbindet, kann insbesondere blaues Licht die innere Uhr steuern – und durcheinanderbringen.In dem von der MPF geförderten Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Manuel Spitschan soll ein neues Konzept der Wissenschaftskommunikation entwickelt und durchgeführt werden. Grundlagenforschung am MPI für biologische Kybernetik zur inneren Uhr kann somit anschaulich und verständlich einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Wissenschaft „on the road“

In einer „Roadshow“ wird der „Max-Planck-Chronotruck“ 2025 mit interaktiven Exponaten durch Deutschland fahren. Zentral ist auch die Erhebung neuer Primärdaten anhand chronobiologischer Parameter von Probanden für einen Referenzdatensatz, sowie die Erprobung eines neuen Citizen-Science-Projekts, in dem Individuen selbst per Smartphone-App ihre eigene innere Uhr über längere Zeit dokumentieren können. Das Projekt bringt so innovative Forschung mit Wissenschaftskommunikation in einem evidenzbasierten Gesamtkonzept zusammen.

Schubkraft für den Truck

Im vergangenen Jahr konnten Fördernde der MPF die Forschung von Manuel Spitschan in Tübingen live erleben. Wir freuen uns, jetzt mit privaten Fördermitteln dazu beizutragen, dass dieses innovative Projekt während der nächsten zwei Jahre durchgeführt werden kann. Unser besonderer Dank gilt Familie Gross für ihre Förderung. Möchten auch Sie mit einem Beitrag wirken? Dann sprechen Sie uns gerne an.

Lesen

Ein Comic zum Thema „How your body tells time“ von Coline Weinzaepflen und Manuel Spitschan können Sie hier als pdf herunterladen: Enlighten your clock. Testen Sie auf Seite 15, ob Sie eher Nachteule oder Early Bird sind.

Hören

Wer sich für das Thema interessiert, dem empfehlen wir auch den englischsprachigen Podcast über das Licht und die innere Uhr, produziert am MPI für biologische Kybernetik.

Foto: MPI für biologische Kybernetik/Jörg Abendroth

Tipps

LESEN

Golo Maurer, der Leiter der Bibliothek am Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte (der Bibliotheca Hertziana) in Rom, hat ein Buch über seine Wahlheimat geschrieben: „Rom. Stadt fürs Leben“. Der Kunsthistoriker ist seit mehreren Jahrzehnten in Italiens Hauptstadt zuhause und hat mit seinem dritten Italien-Buch eine Liebeserklärung an den römischen Alltag vorgelegt.

Verschaffen Sie sich selbst einen Eindruck und lesen Sie das Vorwort, die erste Geschichte mit dem Titel „Von Hügeln und Bergen“ sowie ein paar Seiten mehr hier auf dieser Internetseite.

Private Förderinnen und Förderer der Max-Planck-Förderstiftung unterstützen den Ausbau der Bibliotheca Hertziana in Rom.

Bild: Rowohlt Verlag, Hamburg

Tipps

SCHAUEN – “VON DER BAUSTELLE BIS ZUM ZIEGENBOCK”

Um die Ewige Stadt geht es auch in „Sehnsucht nach Rom. Auf den Spuren von Maarten van Heemskerck“. Knapp eine Stunde lang ist die Dokumentation über den holländischen Zeichner, die in der arte Mediathek zu finden ist. Begleitet wird darin auch Tatjana Bartsch, die in der Bibliotheca Hertziana seit Jahren über van Heemskerck forscht.

Von 1532 bis 1536 lebte und arbeitete der Künstler als „einer der ganz großen Urban Sketchers der Renaissance“ (Dagmar Korbacher, Direktorin Kupferstichkabinett Berlin) in Rom, um antike Ruinen und Skulpturen zu zeichnen, oder eben „Baustellen und Ziegenböcke“, so Korbacher.

Heute interessieren sich die modernen Urban Sketchers, eine weltweite Bewegung von Zeichnern, für seine Werke, einen wahren Kunstschatz. Es wurde auch in der Bibliotheca Hertziana gedreht – werfen Sie auf diesem Wege einfach einmal einen Blick ins Innere dieses Max-Planck-Instituts.

Wer es weder nach Rom noch vor den Bildschirm schafft, dem sei die Ausstellung „Faszination Rom“ ans Herz gelegt, die bis 4. August im Kupferstichkabinett in Berlin zu sehen ist – mit 160 Werken Maarten van Heemskercks.

Private Förderinnen und Förderer der Max-Planck-Förderstiftung unterstützen den Ausbau der Bibliotheca Hertziana in Rom. 

Bild: Maarten van Heemskerck, Verschiedene Studien, um 1532–1536, Feder in Braun, Rötel, © Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett / Dietmar Katz

Aus der Max-Planck-Gesellschaft

MAX-PLANCK-GESELLSCHAFT IM WETTBEWERB UM EUROPÄISCHE FÖDRDERUNG GANZ VORNE

Der Europäische Forschungsrat hat in der aktuellen Ausschreibungsrunde 255 von 1829 Anträgen bewilligt. Bis zu 2,5 Millionen Euro an Fördergeldern erhalten die ausgewählten Forschenden für ihre Projekte von der EU.

Die Max-Planck-Gesellschaft ist mit elf bewilligten Anträgen die erfolgreichste deutsche Forschungseinrichtung. Im europäischen Vergleich landet sie hinter dem französischen CNRS auf dem zweiten Platz.

Wir gratulieren den MPG-Forscherinnen und -Forschern sehr herzlich und freuen uns, dass unter ihnen auch drei von der Max-Planck-Förderstiftung geförderte Wissenschaftler*innen sind: die Direktorin des MPI für Biologie in Tübingen, Ruth Ley, sowie der Direktor des MPI für Hirnforschung in Frankfurt, Gilles Laurent.

Mit dem ebenfalls ausgewählten Wissenschaftler und Direktor des MPI für terrestrische Mikrobiologie, Tobias Erb, verbindet die MPF eine Förderung auf einem anderen Forschungsgebiet von Tobias Erb. Wir berichteten im März-Newsletter bereits, dass dank privater Unterstützung die Max Planck Foundation Research Groups zu Carbon Capture mit zehn Millionen Euro gefördert werden können.Weitere Informationen auf der Website der MPG.

GLÜCKWUNSCH und Respekt!

Collage: MPG v.l.n.r.: Ralf Adams, Jens Brüning, Ralph Bock, Bernhard Keimer, Gilles Laurent, Tobias Erb, Hubert Klahr, Yuri Kovalev, Ruth Ley, Ferdi Schüth, Thomas Udem.

MPF-Jahresrückblicke

Hier finden Sie die MPF-Jahresrückblicke für:
2023 2022 2021 2020 2019 2018
 
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

Satzung MPF

Satzung MPF (PDF)
 
Bild: © Max-Planck-Gesellschaft

mpf-presse-10-jahre

10 Jahre Max-Planck-Förderstiftung

Jeder Spender der MPF kann eine Geschichte erzählen, in der er die Hauptperson ist. Da ist der Unternehmer, der die Krebsforschung ein Stück weitergebracht hat. Da ist der Investor, mit dessen Wagniskapital Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die Anwendung übersetzt werden können. Da ist die Stifterin, die in der Arbeit eines Max-Planck-Wissenschaftlers ihre eigenen Ziele verwirklich sieht. Sie alle sind sich einig darin, dass Grundlagenforschung ein Innovationsmotor ist, ein Schlüssel zum Fortschritt und Wohlstand Deutschlands. Und sie sind stolz darauf, mit Forscherinnen und Forschern aus der Wissenschaft etwas verändert zu haben.
Broschüre 10 Jahre Max-Planck-Förderstiftung (PDF)

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