Dank an Förderer: Tag mit Wissenschaft auf Schloss Ringberg

Ein besonderes Wochenende am Tegernsee

Auch in diesem Jahr waren die wichtigsten Förderer von der Max-Planck-Gesellschaft zum Tag mit Wissenschaft auf Schloss Ringberg am Tegernsee eingeladen. Unter ihnen waren wie immer auch Förderer der Max-Planck-Förderstiftung. Nach dem Auftakt durch Martin Startmann, Präsident der MPG, bekamen die Gäste einen spannenden Einblick in die Forschungsarbeiten von Marie-Claire Foblets (Direktorin am MPI für ethnologische Forschung in Halle/Saale), Susanne Knickmeier (Doktorandin am MPI für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg) und Svante Pääbo (Direktor am MPI für evolutionäre Anthropologie in Leipzig). Mit angeregten Gesprächen zwischen den Gästen und den Wissenschaftlern klang der Abend beim gemeinsamen Essen gemütlich aus.

Am nächsten Tag erwartete die Gäste nach einer Schlossführung und der Weiterfahrt nach Garching bei München noch eine Führung durch das Max-Planck-Institut für Quantenoptik mit Nobelpreisträger Theodor W. Hänsch.

VIELEN DANK an alle Gäste für das Engagement und das Interesse an der wissenschaftlichen Arbeit der Forscher in der Max-Planck-Gesellschaft.

Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützte Theodor W. Hänsch und Svante Pääbo und ihre jeweilige Forschung.

Bild: © MPG

Projektförderung: Ein Erweiterungsbau für Schloss Ringberg

Der „Treffpunkt des Wissens“ braucht Sie!

1912 ließ Herzog Luitpold in Bayern Schloss Ringberg errichten. Noch zu Lebzeiten vermachte er das Schloss an die Max-Planck-Gesellschaft, zusammen mit einem Barvermögen für den Erhalt der Gebäude, dem so genannten „Luitpold-Fonds“. Nach seinem Tod konnte Ringberg 1980-83 mit Unterstützung der Münchner Rückversicherungsgesellschaft und der Bayerischen Landesstiftung zu einer international renommierten Tagungsstätte ausgebaut werden. Nun aber können die Kosten für die notwendige Instandhaltung (ca. 300.000 Euro jährlich, neben den laufenden Betriebskosten) und einen geplanten Erweiterungsbau (geschätzte Kosten ca. 1,5 Mio. Euro, um die Kapazitätsengpässe zu entspannen) nicht mehr durch den „Luitpold-Fonds“ gedeckt werden und der „Treffpunkt des Wissens“ braucht unbedingt Unterstützung.

Fördern auch Sie Schloss Ringberg und helfen Sie uns, diesen besonderen Ort zu erhalten! Sprechen Sie uns gerne an.

Bild: Manfred Manke

Projektförderung: Ein Erweiterungsbau für Schloss Ringberg

Interview: „Für die Keimzell-Therapie gibt es keinen Grund“

Designer-Babys in naher Zukunft?

In China wurden 2018 die ersten genetisch veränderten Menschen geboren. Nun diskutieren in Russland Wissenschaftler und Politiker darüber, ob die Genom-Editierung menschlicher Embryonen mittels Crispr/Cas9 erlaubt werden soll. Stefan Mundlos vom Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin ist Mitglied der Arbeitsgruppe Genom-Editierung des Ethikrates der Max-Planck-Gesellschaft. Der Wissenschaftler, der selbst Crispr/Cas für seine Forschung einsetzt, hält die Sorge vor einer unkontrollierten Manipulation des menschlichen Erbguts für übertrieben.

Lesen Sie hier das Interview mit Stefan Mundlos zum Thema Crispr/Cas9.

Die Forschungsarbeit von Stefan Mundlos am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin zur Aufdeckung der genetischen Ursachen seltener Kinderkrankheiten mit modernen Verfahren der Genomanalyse wurde von einem privaten Förderer der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt.

Die Forschung von Emmanuelle Charpentier, Direktorin der Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene in Berlin und Entwicklerin der Crispr/Cas9-Methode („Gen-Schere“), wird ebenfalls von der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt.

Bild: © Edgar Zippel/MPG

Interview: „Für die Keimzell-Therapie gibt es keinen Grund“

Aus der Max-Planck-Forschung: Wie Kinder die Lebenserwartung der Eltern beeinflussen

Lassen Kinder uns länger leben?

Irgendwie scheint es zwischen der Lebenserwartung von Menschen und der Anzahl ihrer Kinder einen Zusammenhang zu geben: Wer ein Kind bekommt, ist im Schnitt fitter, verhält sich tendenziell gesünder und lebt in der Regel länger als Kinderlose. Wer zwei Kinder hat, bekommt nochmal einen kleinen Lebensbonus dazu. Welche Gründe es für diesen Zusammenhang geben könnte, haben nun Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock mit Daten von biologischen Eltern und Adoptiveltern untersucht.

Lesen Sie hier eine Zusammenfassung dieser Studie.

Am Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock wurde ein Projekt zur Alternsforschung von Gründungs- und Emeritusdirektor James W. Vaupel von der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt.

Bild: © Tom Wang/shutterstock

Aktuelle Ausgabe: Private Law Gazette 2/2019

Geschichten rund um das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht

Ob es um den Verkehrsunfall im Ausland, internationale Ehen oder um weltweite Verflechtungen multinationaler Konzerne geht: Die wachsende Internationalisierung des Alltags erfordert mitsamt seinen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen auf allen Gebieten des Privatrechts neue Lösungsansätze. Die Rechtswissenschaftler am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg setzen sich in ihrer Grundlagenforschung mit vielen dieser Themen auseinander. Wie lebensnah ihre Forschung dabei sein kann, zeigen die Geschichten in der zweimal jährlich erscheinenden Private Law Gazette.

In der aktuellen Ausgabe 2/2019 gibt der neue Direktor Ralf Michaels ein Interview zu seiner Forschungsagenda und Nadjma Yassari berichtet von ihrer Forschungsgruppe „Das Recht Gottes im Wandel – Rechtsvergleichung im Familien- und Erbrecht islamischer Länder“. Beide werden von der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt.

Hier finden Sie alle Ausgaben der Private Law Gazette.

Bild: © MPI für ausländisches und internationales Privatrecht

Veranstaltungstipp Berlin: Mind the Lab

Wissenschaft in der U-Bahn

Mind the Lab kommt aus Athen und findet am Donnerstag, den 07.11.2019 von 14.00 – 20:00 Uhr zum zweiten Mal in Berlin im Rahmen der Science Week statt. Partner sind die Berliner Verkehrsbetriebe. Am U-Bahnhof Rathaus Steglitz laden das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (Berlin) und das Max-Planck-Institut für molekulare Pflanzenphysiologie (Potsdam) Fahrgäste und Passanten zu praktischen Experimenten und zu einem Wissens-Fun-Quiz ein. Zu sehen ist auch die Ausstellung Bilder aus der Wissenschaft.

Das komplette Programm finden Sie hier.

Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützte am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin die Forschungsarbeit von Direktor Ulman Lindenberger.

Bild: © MPI für Eisenforschung

Veranstaltungstipp Berlin: Mind the Lab

Preisverleihung: Axel Ullrich erhält Lasker Award 2019

Höchste biomedizinischen Auszeichnung der USA für die Erfindung von Herceptin

Herceptin ist der erste monoklonale Antikörper, der ein krebserzeugendes Protein blockiert. Für die Erfindung von Herceptin und die Entwicklung einer lebensrettenden Therapie für Frauen mit Brustkrebs wurden nun Ende September drei Forscher mit dem Lasker~DeBakey Clinical Medical Research Award ausgezeichnet. Unter ihnen Axel Ullrich, Emeritus-Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Der Preis ist die höchste biomedizinische wissenschaftliche Auszeichnung der USA und ist mit 250.000 US-Dollar dotiert.

Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützte die Forschung zu neuen Krebstherapien von Axel Ullrich am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried.

Neben seiner Forschung begleitete Axel Ullrich auch die Gründungsphase des Lead Discovery Centers, das von Anfang an auch von privaten Förderern der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt wird. Wie bereits im August-Newsletter berichtet, wird das LDC seit Mitte September durch einen Technologietransfer-Fonds finanziert, an dem sich die MPF ebenfalls beteiligt. Lesen Sie hier die Pressemeldung zum erfolgreichen Start von Khan-I.

Bild: © MPI für Biochemie / A. Griesch

Preisverleihung: Axel Ullrich erhält Lasker Award 2019

Ehrung: Max-Planck-Forscher erhalten Breakthrough-Preis 2020

Weltweit höchst dotierter Wissenschaftspreis für Franz-Ulrich Hartl

Franz-Ulrich Hartl, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, erhält zusammen mit einem Kollegen aus den USA den Breakthrough Preis in Life Sciences 2020. Die beiden Forscher werden für die Entdeckung der molekularen Proteinfaltungshelfer geehrt. Darüber hinaus erhält die Event Horizon Kollaboration den Breakthrough-Preis für Fundamentalphysik für das erste Bild eines schwarzen Lochs in der Galaxie Messier 87. Das Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie und das Institut für Radioastronomie im Millimeterbereich (IRAM) haben dabei eine herausragende Rolle gespielt. Der Preis wird am 3. November im Silicon Valley, USA, überreicht und ist mit drei Millionen US-Dollar der höchst dotierte Wissenschaftspreis der Welt.

Die Max-Planck-Förderstiftung ermöglichte es Franz-Ulrich Hartl und Ralf Jungmann am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, eine neue Superauflösungstechnik zur Erforschung neurodegenerativer Krankheiten (wie z.B. Alzheimer) weiterzuentwickeln.

Bild: © MPI f. Biochemie/ A. Bracher

Ehrung: Max-Planck-Forscher erhalten Breakthrough-Preis 2020

Aus der Max-Planck-Forschung: Biomarker verraten Gesundheit im Alter

Ist die Anfälligkeit älterer Menschen für Krankheiten anhand bestimmter Substanzen im Blut zu erkennen?

Alternsforscher des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns in Köln und des Leiden University Medical Center wollen grundlegende Erkenntnisse aus der Forschung an Tiermodellen auf die Ursachen des Alterns im Menschen übertragen. Sie haben nun eine Kombination von Biomarkern im Blut entdeckt, die bei klinischen Studien helfen könnte, die Anfälligkeit älterer Menschen für Krankheiten abzuschätzen. Die Marker könnten möglicherweise auch für Studien an Tieren verwendet werden.

Am Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns in Köln wurde eine Paul Gerson Unna Forschungsgruppe unter der Leitung von Sara Wickström von privaten Förderern der Max-Planck-Förderstiftung finanziert.

Bild: © MPI für Biologie des Alterns

Aus der Max-Planck-Forschung: Biomarker verraten Gesundheit im Alter

Neuerscheinung: MaxPlanckForschung 03/2019

Fokus Freiheit

Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe der MaxPlanckForschung steht das Thema Freiheit:

Seit 70 Jahren garantiert das Grundgesetz die Unabhängigkeit der Richter. Diese sind in ihren Entscheidungen „nur dem Gesetze unterworfen“. Doch gibt es nicht auch andere Einflüsse? Die Rechtswissenschaftler Konrad Duden vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg und Jasper Kunstreich vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main sind der Frage nachgegangen und haben erstaunliche Antworten gefunden.

Mehr dazu, sowie viele weitere Themen zum Thema Freiheit und das komplette Heft zum Download finden Sie hier.

Ein privater Förderer der Max-Planck-Förderstiftung unterstützt am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg die Forschung von Holger Fleischer zum Recht von Familiengesellschaften.

Bild: © Alessandro Gottardo

Neuerscheinung: MaxPlanckForschung 03/2019