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Aufnahme in Royal Society

V.l.n.r.: Brenda Schulmann, Sami Solanki, Melina Schuh, Ramin Golestanian, Ruth Ley, Gilles Laurent
Oben: Melina Schuh, Unten.l.: Ruth Ley, Unten r.: Ramin Golestanian

7 x MAX PLANCK

Gratulation

Die Royal Society, die nationale Wissenschaftsakademie des Vereinigten Königreichs, hat 2026 mehr als 90 herausragende Forschende aus aller Welt in ihre Fellowship aufgenommen, darunter sieben Wissenschaftler*innen der Max-Planck-Gesellschaft. Sechs von ihnen wurden von uns gefördert: Ramin Golestanian, Melina Schuh und Sami Solanki – die wir bei unserer Jubiläumsreise nach Göttingen trafen – Gilles Laurent, Ruth Ley und Brenda Schulman. Herzlichen Glückwunsch!

Nach Angaben der Royal Society stehen die Gewählten für wissenschaftliche Spitzenleistungen und wegweisende Beiträge in ihren Fachgebieten. Die sechs von der Max-Planck-Förderstiftung unterstützten Fellows repräsentieren einige der dynamischsten Forschungsfelder unserer Zeit. Ihre Arbeiten liefern grundlegende Erkenntnisse zur Physik komplexer Systeme, zur menschlichen Fruchtbarkeit, zur Aktivität der Sonne, zur Funktionsweise von Nervensystemen, zum Einfluss von Mikroorganismen auf die Gesundheit sowie zu zentralen molekularen Prozessen in den Zellen des Körpers.

Oben: Sami Solanki, Unten.l.: Brenda Schulman, Unten r.: Gilles Laurent

Frauenanteil – Luft nach oben

Vielfalt

Der Präsident der Royal Society, Sir Paul Nurse, betonte, dass die neuen Fellows die internationale und interdisziplinäre Vielfalt der modernen Wissenschaft widerspiegeln. Ihre Arbeiten zeigten, wie wichtig Neugier, Kreativität und wissenschaftliche Exzellenz für Fortschritte seien, die der Gesellschaft zugutekommen.

26 Prozent der neu gewählten Fellows und Honorary Fellows sind Frauen. Damit setzt sich der Trend zu einer stärkeren Repräsentanz von Wissenschaftlerinnen in der Royal Society fort.

Die Ausgezeichneten kommen von 20 Institutionen im Vereinigten Königreich sowie aus zahlreichen weiteren Ländern, darunter Deutschland, Kenia, Japan, Mexiko, China, Australien, Kanada und die USA.

Über die Royal Society

Mit der Wahl werden die Forschenden Teil einer traditionsreichen, 1660 in London gegründeten Gemeinschaft, zu der Persönlichkeiten wie Isaac Newton, Charles Darwin, Albert Einstein, Lise Meitner und Stephen Hawking gehörten. Die Fellowship gilt als eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen weltweit.