Ihr persönliches Projekt

Was fasziniert Sie? Was macht Sie betroffen? Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen? Wo möchten Sie die Welt ein Stück besser verstehen? Wir unterstützen Sie dabei.

Neue Krebsmedikamente entwickelt

Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützte die Forschung zu neuen Krebstherapien. Am Max-Planck-Institut für Biochemie gelang vor Jahren ein Durchbruch in der Krebsforschung mit dem Nachweis, wie sich das Wachstum von Tumoren hemmen lässt. Auf dieser Basis wurden zwei sehr erfolgreiche Krebsmedikamente entwickelt: Herceptin® gegen Brustkrebs und Sutent® gegen Nieren- und Magenkarziome. Beide verbesserten die Heilungschancen und Lebensqualität vieler Krebspatienten erheblich.

Fossile Logistik optimiert

Die Erforschung fossiler Funde ist nicht einfach, da Museumskuratoren aus aller Welt die wertvollen Unikate ungern aus den Händen geben. Mit Hilfe der Max-Planck-Förderstiftung konnte das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie einen Logistikpartner für ein wichtiges Projekt finden: die Funde bleiben wo sie sind, dafür schickt Max Planck spezielle Scan-Geräte in die Welt. So entstand die größte virtuelle Sammlung fossiler Artefakte, die als Datenbank allen Forschern auf dem Gebiet zur Verfügung steht.

Schnell teilende Zellen werden erforscht

Ein Förderer der Max-Planck-Förderstiftung finanziert drei selbständige „Paul Gerson Unna-Forschungsgruppen“ an den Max-Planck-Instituten in Köln, Martinsried sowie dem Max-Planck- Partnerinstitut in Shanghai. Ziel der Forschung ist es, ein tieferes Verständnis für sich schnell teilenden Zellen, wie sie in Haut und Haaren vorkommen, zu gewinnen. Dies bildet die Grundlage für die Anwendung des Mechanismus in der Medizin.

Kyrogenik ermöglicht neue Anwendungen

Bei Temperaturen weit unter minus 150 Grad Celsius beginnt das Feld der Kyrogenik. Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützt das Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg bei der Grundlagenforschung zu den Eigenschaften extrem kalter Cluster. Auf dieser Basis werden Nanoaggregate entwickelt, welche sowohl in Zukunft katalytisch in der Medizintechnik als auch in der Kernfusion bei Teilchenbeschleunigern Anwendung finden können.

Harnack-Haus saniert und wiedereröffnet

Das Harnack-Haus in Berlin ist ein wissenschaftlicher Treffpunkt mit einzigartiger Tradition. 1911 eröffnet, begegneten sich hier Albert Einstein und Max Planck, Otto Warburg und Fritz Haber hielten Vorträge. Dank umfangreicher privater Förderung durch die Max-Planck-Förderstiftung erstrahlt der Otto-Hahn-Hörsaal im Harnack-Haus seit 2014 wieder in altem, neuem Glanz und ist Treffpunkt für Wissenschaftler aus aller Welt.

Nobelpreisträger forscht weiter in Deutschland

Nobelpreisträger sind hoch begehrt. So machten amerikanische Universitäten Prof. Theodor Hänsch großzügige Angebote, seine Forschungen in den USA fortzusetzen. Dank der Unterstützung privater Förderer der Max-Planck-Förderstiftung gelang es, den bekannten Physik-Nobelpreisträger am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching zu halten und es ihm zu ermöglichen, seine wissenschaftliche Tätigkeit fortzusetzen.

Foto: © Max-Planck-Gesellschaft

Regionale Zusammenhänge im Weltklima erforscht

Dank einer Spende an die Max-Planck-Förderstiftung wurden internationale Spitzenwissenschaftler an Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg zusammengebracht. Ziel der Forscher ist es, die Erdsystemmodellierung auf das nächste Level zu bringen und regionale Erkenntnisse zu verbinden. So wurden beispielsweise die Wechselwirkungen des indischen Monsuns mit dem Klima hierzulande erforscht.

Neue Therapieformen für Schizophrenie möglich

Die physiologischen Ursachen der Schizophrenie sind noch immer nicht verstanden. Aus diesem Grund legt das Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen einen völlig neuartigen Forschungsansatz vor. Die Max-Planck-Förderstiftung unterstützte die weltweit umfangreichste phänotypische Datenbank schizophrener Patienten. Dies ist der Ausgangspunkt einer datenbankbasierten Mustererkennung, welche neue Therapieansätze eröffnen kann.

Sprache verbindet Kulturen

Einige Gemeinschaften in Teilen Afrikas oder Asiens sprechen ausschließlich eine seltene, regionale Sprache, die sonst auf der Welt nicht vorkommt. Am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung werden diese Sprachen und ihr sozialer Einfluss untersucht. Dank privater Spender der Max-Planck-Förderstiftung konnten Doktoranden seltene Sprachen wie Rendile oder Boran-Oromo vor Ort lernen. Die gemeinsame Kommunikation legt den Grundstein für ein besseres Verständnis der Kulturen.