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Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft tourt wieder. Bis zum 30. September legt es in 36 Städten in Deutschland, Polen und Österreich an. Insgesamt 29 teils interaktive Exponate von deutschen Forschungseinrichtungen zeigen, wie neue Technologien, insbesondere künstliche Intelligenz, die Medizin verändern werden. Eine Rolle spielen auch neueste Forschungsmethoden zu Krankheiten wie Demenz, Diabetes oder Endometriose.

Chatbot gegen Einsamkeit
Aus der Max-Planck-Welt sind innovative Projekte von drei Instituten an Bord des umgebauten Binnenschiffs zu sehen. So zum Beispiel der Elderbot zur Unterstützung älterer Menschen (MPI für Bildungsforschung) oder die Spiele-App BrainExplorer zur Erforschung von Hirnfunktionen (MPI für biologische Kybernetik).
Der Elderbot ist ein digitales Gegenüber, das vor allem älteren Menschen hilft, ihre kommunikative Kompetenz zu trainieren und wieder fit für menschliche Begegnungen zu werden. Viele ältere Menschen trauen sich häufig keine sozialen Kontakte mehr zu. Diese sind jedoch ein wichtiger Faktor, um mental gesund zu bleiben.

Geistige Gesundheit
Mit der Spiele-App Brain-Explorer kann jeder beim Gaming seine eigenen Hirnfunktionen testen, zum Beispiel zu Entscheidungsverhalten. Die so gewonnenen Daten helfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bei der Forschung über Gehirn und Lernen.
Auch das Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie beteiligt sich als Partner einer Forschungskooperation, die neue Methoden entwickelt, um Arzneimittel gezielt in den Körper zu bringen und damit deren Effizienz zu erhöhen.
Sind Sie an einer Förderung dieser Forschungsprojekte oder Max-Planck-Wissenschaft im Allgemeinen interessiert, melden Sie sich gerne unter foerdern@maxplanckfoundation.org.
Stationen
Verpassen Sie nicht, an Bord zu gehen, um Wissenschaft hautnah zu erleben. Die Stationen sehen Sie an der Karte rechts und auf der Internetseite der MS Wissenschaft.