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Reise ins galaktische Zentrum
Tag mit Nobelpreisträger
In besonderer Atmosphäre mit schönstem Bergblick kamen Fördernde, Forschende und Freunde der Max-Planck-Förderstiftung Mitte Juli auf dem Bergerhof zusammen. Das historische Gebäude und die Gastfreundschaft von Marlene und Dirk Ippen boten einen traumhaften Rahmen für einen Tag voller persönlicher Begegnungen und inspirierender Einblicke in Spitzenforschung.
Im Mittelpunkt stand der Vortrag des Nobelpreisträgers Prof. Dr. Reinhard Genzel, der die Gäste mit auf seine 40-jährige Reise ins Zentrum unserer Milchstraße nahm. Anschaulich schilderte er die Erforschung des supermassereichen Schwarzen Lochs im Herzen unserer Galaxie und zeigte, welchen Erkenntnisgewinn wissenschaftliche Neugier, Beharrlichkeit und internationale Zusammenarbeit ermöglichen.

Private Förderung
Reinhard Genzel ging mehrfach auf die Bedeutung privater Forschungsförderung ein. Er bedankte sich ausdrücklich bei den Förderinnen und Förderern der Stiftung und betonte, dass zentrale Teile seiner Forschung ohne diese Unterstützung nicht möglich gewesen wären. Gerade Projekte mit langfristiger Perspektive und hohem wissenschaftlichem Risiko seien auf solche Freiräume angewiesen. Prof. Dr. Frank Eisenhauer, wie Genzel auch Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, leitet das Projekt GRAVITY+ und stand den Fördernden für ihre Fragen ebenfalls zur Verfügung.
Mit Begeisterung sprach Reinhard Genzel über die Europäische Südsternwarte (ESO) auf dem Cerro Paranal in Chile. Dort ermöglicht das Instrument GRAVITY+, dessen Weiterentwicklung von der Max-Planck-Förderstiftung mit 4,7 Millionen Euro unterstützt wird, Beobachtungen von bislang unerreichter Präzision. Genzel betonte, dass die ESO damit heute über eine weltweit einzigartige Infrastruktur verfügt, um Schwarze Löcher und andere extreme Phänomene im Universum zu erforschen. Mit Stolz merkte er an, dass selbst die USA derzeit über kein vergleichbares Teleskop verfügen. Den Gästen wurde aus erster Hand deutlich gemacht, wie private Förderung dazu beiträgt, dass Max-Planck-Forschung an der internationalen Spitze möglich bleibt.
Stifter Prof. Dr. Reinhard Pöllath griff in seiner Ansprache den besonderen Wert der Verbindung zwischen Fördernden und Forschenden auf. Die Aufgabe der Max-Planck-Förderstiftung sei es, „die Richtigen mit den Richtigen richtig zusammenzubringen“ und so wissenschaftliche Exzellenz mit den Interessen und Anliegen der Fördernden zu verbinden. Seit inzwischen 20 Jahren begleite die Stiftung Forschende und Fördernde dabei, gemeinsam Neues zu ermöglichen und wissenschaftliche Durchbrüche voranzubringen.
Die vielen Gespräche im Anschluss zeigten einmal mehr, was uns auszeichnet: die unmittelbare Begegnung mit herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und die Möglichkeit, Forschung nicht nur zu fördern, sondern persönlich zu erleben. Dafür danken wir den Wissenschaftlern herzlich.
Wenn Sie mehr über das Forschungsprojekt GRAVITY+ erfahren oder sich über Möglichkeiten eines eigenen Engagements informieren möchten, finden Sie hier auch eine Auswahl an Links. Gerne beraten wir Sie auch persönlich über Fördermöglichkeiten: foerdern@maxplanckfoundation.org.
· Gespräch zwischen Harald Lesch und Reinhard Genzel
· Upgrade zu GRAVITY+ in einem kurzen Video präsentiert
· Atemberaubende Aufnahmen der Südsternwarte
· Alle Nobelpreisträger*innen der Max-Planck-Gesellschaft als „Pioniere des Wissens“ – acht von ihnen sind von unseren Fördernden unterstützt.
· Fördermöglichkeiten bei uns



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