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Vielen Dank für 20 Jahre private Forschungsförderung allen, die das ermöglicht haben! Beim jährlichen Wissenschaftsdinner – in diesem Jahr auch die Auftaktveranstaltung ins Jubiläumsjahr der Max-Planck-Förderstiftung – kamen private Unterstützer zu Laborführungen und einem Vortrag von Nobelpreisträger Ferenc Krausz zusammen.

Geburtsstunde
Besser hätte der Ort nicht gewählt sein können. Im Forschungszentrum Garching waren wir zu Gast am Max-Planck-Institut für Physik, wo unweit vor 20 Jahren ein anderer Nobelpreisträger Anlass für die Gründung der Stiftung gab.
Theodor Hänsch – Ehrengast des Abends – ist eben dieser Physiker, der vor 20 Jahren den Nobelpreis sowie im Anschluss ein Angebot aus den USA erhalten hatte. Private Mittel und der Einsatz unserer Stifter führten dazu, dass Prof. Hänsch bei der Max-Planck-Gesellschaft blieb, dies die Geburtsstunde der Förderstiftung wurde und seitdem nach dem Grundsatz „rigoros sparsam und wirksam“ gefördert wird – wie Reinhard Pöllath es in seiner Begrüßungsrede formulierte. Dabei würden „nie öffentliche Mittel ersetzt werden, sondern immer mehr öffentliche Mittel gehebelt oder auslöst werden“.

Zusammen mit MAX.P
An diesem Wissenschaftsabend zum Dank und zu Ehren unserer Fördernden nahmen auch Gäste des von unserer Kuratorin Heike Schumacher (Bildmitte) organisierten MAX.P Wissenschafts-Salons teil. Forschung konnte hautnah erlebt werden, Erkenntnisse waren persönlich aus erster Hand von Wissenschaftler*innen zu hören – ein besonderer Zugang zur Max-Planck-Grundlagenforschung
Die Gelegenheit, eines von vier Laboren im Max-Planck-Institut für Physik oder im Max-Planck-Institut für Quantenoptik – wo auch die ATTOWORLD angesiedelt ist – durch Führungen kennenzulernen, wurde bis auf den letzten Platz genutzt.
ATTOWORLD ist ein Netzwerk führender Forschungseinrichtungen rund um Ferenc Krausz, das bereits beeindruckende Erfolge vorweisen kann. Es nutzt die Lasertechnologien der Attosekundenphysik für die Forschung an einem kostengünstigen, nicht-invasiven und für alle zugänglichen medizinischen Diagnostikverfahren – z.B. um Krankheiten wie Krebs in einem bisher nicht diagnostizierbaren Frühstadium zu erkennen.
Bevor jedoch ein zertifiziertes medizinisches Messgerät in den klinischen Alltag Einzug halten kann, bedarf es der akribischen Weiterentwicklung der Lasertechnologie und einer verlässlichen Validierung der Daten, erläuterte uns Ferenc Krausz.
Ein herzliches Dankeschön an ihn für so viel Motivation und Förderinspiration sowie an alle Gäste und Beteiligte für ihren Beitrag zu einem gelungenen Start ins Jubiläumsjahr 2026.



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