News


In der Rubrik „My Science and Me“ lässt die Max-Planck-Gesellschaft ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Antwort darauf geben, was sie an Forschung fasziniert. Wir stellen Ihnen die Personen aus dieser Reihe vor, deren Arbeit wir dank privater Engagierter unterstützen bzw. unterstützten.
Passend zur Vorweihnachtszeit, wenn viele Kopf stehen, sehen Sie hier rechts den Max-Planck-Nobelpreisträger in Chemie aus dem Jahr 2021, der sich so einen anderen Blickwinkel verschafft. Lassen Sie sich von Benjamin List inspirieren: dynamisch, trotz „stader Zeit“, wie wir in Bayern sagen, und mal mit einem ganz neuen Blick auf Vergangenheit und Zukunft.
Benjamin List, Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung & der Blick aus einer anderen Perspektive
„Natürlich geht es bei uns im Labor nicht jeden Tag so zu wie auf dem Bild. Yoga mache ich meistens zuhause, und im Labor trage ich natürlich stets meine Schutzbrille und den Schutzkittel, auch beim Kopfstand. Scherz beiseite: Auch wenn die Aufnahme ganz offensichtlich gestellt ist, mag ich das Foto sehr. Es transportiert diese Begeisterung, die mein gesamtes Team und ich für die Wissenschaft, insbesondere für die Chemie empfinden. Gleichzeitig zeigt dieses Foto auch die Bereitschaft, die Dinge mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten – in meinen Augen eine ungemein wichtige Voraussetzung, um erfolgreich in der Grundlagenforschung zu sein. Was mir überdies hinaus schmeichelt: Das Bild verrät nicht, wie lange – oder wie kurz – ich tatsächlich in der Lage bin, einen Handstand zu machen …“