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In der Rubrik „My Science and Me“ lässt die Max-Planck-Gesellschaft ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Antwort darauf geben, was sie an Forschung fasziniert.
Wir stellen Ihnen die Personen aus dieser Reihe vor, deren Arbeit wir dank privater Förderer und Förderinnen unterstützen können bzw. in der Vergangenheit unterstützt haben. Den Anfang macht der Direktor des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie, den unsere Spender*innen und Stifter*innen dieses Jahr bei unserer Fördererreise in Jena persönlich kennengelernt haben.
„Dieses Foto zeigt mich auf dem Dach unseres Instituts, zwischen Himmel und Erde. Um mich herum drehen sich Schalenanemometer und messen präzise den Wind. Sie sind Teil eines größeren Systems, mit dem wir das „Atmen der Ökosysteme“ erfassen – den Austausch von CO₂, Wasser und Energie zwischen Boden, Vegetation und Atmosphäre.
Zusammen mit unseren internationalen Partnern messen wir an hunderten Standorten weltweit, wie Wetter und Klima die Ökosysteme beeinflussen und wie Klimaextreme wie Dürren oder Hitzewellen deren sensibles Gleichgewicht verändern.
Mithilfe von Künstlicher Intelligenz suchen wir in diesem Datenschatz nach Mustern und Antworten: Was erzählt uns die Natur über ihre Belastungsgrenzen – und über unsere gemeinsame Zukunft? Können wir mithilfe dieser Datenmengen nicht nur das Verständnis von Klimaextremen verbessern, sondern auch Frühwarnsysteme entwickeln, um ihre Auswirkungen auf Landwirtschaft, Wälder oder Wasserressourcen abzumildern?“