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Wissenschaftsabend zum Erbrecht in Hamburg

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann

Bei einer Veranstaltung am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht gab der renommierte Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Reinhard Zimmermann für interessierte Fördernde und Freunde in Hamburg einen Einblick in die dortige Grundlagenforschung mit internationaler Bedeutung und praktischer Relevanz.

Die Hamburger Kuratorin der Max-Planck-Förderstiftung, Ulrike v. Sobbe, begrüßte die Gäste, die u.a. auf Initiative des Förderers Jürgen Jencquel gekommen waren. Der Abend war für die Gäste aus vielerlei Gründen beeindruckend. Die internationale rechtliche Expertise stellt das Institut auch in den Dienst der Allgemeinheit.

So wirkt es jährlich an vielen Gutachten für Gerichte aller Instanzen mit. Außerdem bilden die wissenschaftlichen Erkenntnisse oft eine entscheidende Grundlage für die Fortentwicklung des Rechts.

 

Erbrecht muss reformiert werden

Reinhard Zimmermann sieht auch beim deutschen Erbrecht, seit 1900 im Wesentlichen unverändert, dringenden Reformbedarf, insbesondere da bei rund 70 Prozent aller Erbfälle kein Testament vorliegt, so dass hier allein die gesetzliche Erbfolge über das Schicksal des Nachlasses entscheidet.

Prof. Zimmermann veröffentlichte konkrete Vorschläge zur Reform des Erbrechts, auch zur Vorlage in politischen Gremien. In Kürze erscheint ein weiterer Beitrag. Melden Sie sich bei Interesse, dann senden wir Ihnen den Beitrag gerne zu.
 

Größte Spezialbibliothek weltweit

Besonderes Highlight des Abends: Prof. Zimmermann führte persönlich durch die Institutsbibliothek mit über 550.000 Bänden. Ein ‚‚hidden gem“, so ein Gast. Sogar im Direktorenbüro durften wertvolle Gesetzesbände aus dem Mittelalter bestaunt werden, aber auch seine kuriose Sammlung von Doktorhüten aus aller Welt. Danke an Prof. Zimmermann für diesen Abend mit wertvollen Informationen und Denkanstößen, auch für die Gestaltung der eigenen Erbfolge.
 

Wissenschaft braucht Freiheit

Die finanzielle Unterstützung von privaten Fördernden wurde von Stiftungsgründer Prof. Dr. Reinhard Pöllath bei seinem Schlusswort an eindrucksvollen Beispielen ausgeführt – mit Dank für all das Engagement aus Hamburg.

Testamente für die Forschung – aus Liebe zu Hamburg oder aus Begeisterung für Spitzenforschung bei MAX PLANCK: wir beraten Sie gerne.